Was ist im Rundum-Schutz beim Dienstrad enthalten?

Im Rundum-Schutz von Lease a Bike stecken drei Bausteine: ein Diebstahl- und Schadenschutz ohne Selbstbeteiligung, eine kostenlose europaweite Mobilitätsgarantie mit 24/7-Pannenhilfe sowie ein jährliches Budget für Inspektionen und Verschleißreparaturen. Jeden Baustein wählen Arbeitnehmende individuell und frei kombinierbar.

 

Das Wichtigste auf einen Blick.

  • Was ist im Rundum-Schutz enthalten? Diebstahl- und Schadenschutz, Mobilitätsgarantie, Budget für Inspektion und Verschleiß.

  • Gibt es eine Selbstbeteiligung beim Diebstahl- und Schadenschutz? Nein.

  • Aus welchen Stufen kann ich wählen? Bei Diebstahl- und Schadenschutz können Mitarbeitende zwischen Premium oder All-inclusive wählen. Bei Verschleiß und Inspektion können Mitarbeitende zwischen Basis, Premium oder All-inclusive wählen. Die Bausteine sind einzeln wählbar und frei kombinierbar. Arbeitgebende können die Auswahlmöglichkeiten vorab einschränken

  • Ist Diebstahl abgedeckt? Ja, rund um die Uhr – sofern das Rad abgeschlossen war.

  • Sind Motor und Akku versichert? Ja, Schäden an Motor und Akku sind eingeschlossen.

  • Was kostet der Rundum-Schutz? Die Kosten fließen in die monatliche Umwandlungsrate ein; die Höhe hängt von den gewählten Stufen ab.

 
 
Mann fährt auf Gravelbike in sportlichen Klamotten vor Bergkulisse Fahrrad

Was ist der Rundum-Schutz beim Dienstrad?

Der Rundum-Schutz ist ein modulares Schutzpaket, das sich aus drei Bausteinen zusammensetzt: Diebstahl- und Schadenschutz, Inspektion und Verschleiß. Für jeden Baustein wählen Mitarbeitende eine Stufe nach ihrem persönlichen Bedarf – und sie können die Stufen frei kombinieren. Wer etwa beim Diebstahlschutz auf Nummer sicher gehen will, muss bei Inspektion und Verschleiß nicht automatisch dieselbe Stufe nehmen.


Gut zu wissen: Jedes konfigurierte Paket enthält dabei drei Leistungen fest: den Diebstahl- und Schadenschutz, eine kostenlose europaweite Mobilitätsgarantie mit Pannenhilfe sowie ein jährliches Budget für Inspektionen und Verschleißreparaturen. Auch Reifenschäden werden über das Verschleißbudget abgerechnet.

 
 

Was deckt der Diebstahl- und Schadenschutz ab?

Der Diebstahl- und Schadenschutz greift bei allen plötzlich und unvorhersehbar eintretenden Beschädigungen oder Zerstörungen am Dienstrad – und das ohne Selbstbeteiligung. Abgedeckt sind unter anderem:

  • Diebstahl, Einbruchdiebstahl und Raub (sofern das Rad abgeschlossen war)

  • Unfallschäden, Vandalismus und Bedienungsfehler

  • einfache Fahrlässigkeit

  • Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler

  • Überspannung, Induktion oder Implosion

  • Naturereignisse wie Sturm, Frost, Eisgang, Erdbeben oder Überschwemmung

  • Schäden an Motor oder Akku

Gerade der letzte Punkt ist beim E-Bike viel wert: Akku und Motor sind die teuersten Bauteile am Rad, und ein Defekt außerhalb der Garantie kann schnell vierstellig werden. Einen Diebstahl- oder Schadensfall bearbeitet Lease a Bike in der Regel innerhalb eines Werktages.

Junge blonde Frau schließt beiges Kalkhoff Fahrrad mit lila Tasche ab
 

Premium oder All-inclusive: Wo liegt der Unterschied beim Diebstahlschutz?

Der zentrale Unterschied steckt in der Erstattung und im Vertrag: Bei All-inclusive gilt die Neuwertversicherung, bei Premium die Zeitwertversicherung. Beim Diebstahlschutz gibt es keine Basis-Stufe – Mitarbeitende wählen zwischen Premium und All-inclusive.

icon Rundum-Schutz

Premium

  • Erstattung bei Totalschaden/Diebstahl: zum Zeitwert

  • Was mit dem Vertrag passiert: Leasingvertrag endet, das Rad wird nicht ersetzt

  • Diebstahlschutz: rund um die Uhr, wenn abgeschlossen

  • Selbstbeteiligung: keine

icon Rundum-Schutz

All-inclusive

  • Erstattung bei Totalschaden/Diebstahl: zum Neuwert

  • Was mit dem Vertrag passiert: Objekttausch im laufenden Vertrag, das Rad wird ersetzt

  • Diebstahlschutz: rund um die Uhr, wenn abgeschlossen

  • Selbstbeteiligung: keine

Praktisch heißt das: Wird das Rad bei der Premium-Option gestohlen, endet der Vertrag – Mitarbeitende stehen ohne Ersatzrad da. Bei All-inclusive bekommen Mitarbeitende ein gleichwertiges neues Rad, und der Leasingvertrag läuft im Regelfall einfach weiter. Wer auf sein Dienstrad im Alltag angewiesen ist (Pendeln, Lastentransport, kein Auto), fährt mit All-inclusive deutlich entspannter.

 

Was leistet die Mobilitätsgarantie?

Die Mobilitätsgarantie sorgt nach einer Panne oder einem Unfall dafür, dass Sie mobil bleiben – kostenlos, europaweit und mit 24/7-Hotline. Enthalten sind:

  • 24-Stunden-Service-Hotline und Pannenhilfe vor Ort

  • Vermittlung einer Fahrradwerkstatt in der Nähe der Panne

  • Abschleppen sowie Organisation der Weiter- oder Rückfahrt nach einem Unfall*

  • Ersatzfahrrad für maximal 7 Tage à 50 €*

  • Fahrrad-Rücktransport*

  • Vermittlung von Notfall-Bargeld bei Touren im Ausland*

  • Übernahme von Übernachtungskosten bei einer Panne*

*Diese Leistungen greifen ab einer Entfernung von 10 km vom ständigen Wohnsitz. Wer also direkt vor der Haustür liegen bleibt, bekommt Pannenhilfe, aber kein Ersatzrad oder Abschleppen – ein Detail, das in der Praxis gern übersehen wird.

 

Wie funktionieren Inspektions- und Verschleißbudget?

Inspektion und Verschleiß laufen über jährliche Budgets, deren Höhe von der gewählten Stufe abhängt. Beide Bausteine wählen Mitarbeitende unabhängig vom Diebstahlschutz.

icon Schraubenschlüssel

Basis

  • Inspektion: 2 Inspektionen, je bis 85 €

  • Verschleißbudget/Leasingjahr: 50 €

icon Schraubenschlüssel

Premium

  • Inspektion: 3 Inspektionen, je bis 85 €

  • Verschleißbudget/Leasingjahr: 150 €

icon Schraubenschlüssel

All-inclusive

  • Inspektion: 3 Inspektionen, je bis 115 €

  • Verschleißbudget/Leasingjahr: unbegrenzt

Wichtig zur Einordnung: Pro Leasingjahr ist maximal eine Inspektion möglich, und die genannten Beträge sind Obergrenzen – ist die Werkstattrechnung höher, zahlen Mitarbeitende die Differenz selbst. Das Verschleißbudget deckt typische Verschleißreparaturen inklusive Reifenschäden ab. Nicht genutztes Budget verfällt am Ende eines Leasingjahres und wird nicht ins nächste Leasingjahr übertragen.

 

Beispiel: So greift der Rundum-Schutz im Alltag.

Beispiel (Annahmen offengelegt, keine Lease-a-Bike-Preise): City-E-Bike (Pedelec, UVP 3.000 €), 36 Monate Laufzeit, Pendlerin mit rund 4.000 km pro Jahr. 


Werkstatt-Schätzwerte für den jährlichen Bedarf:

  • Inspektion: ca. 80–100 €

  • Verschleiß: Bremsbeläge und Kette, im zweiten Jahr zusätzlich ein Satz Reifen → ca. 120–180 €

So lässt sich das einordnen:

  • Inspektion: Eine Standard-Inspektion liegt meist im Rahmen der Basis-Obergrenze von 85 €. Wird es teurer (z. B. inklusive Software-Update am Motor), zahlen Sie die Differenz.

  • Verschleiß-Basis (50 €/Leasingjahr): Bei dieser Fahrleistung ist diese Summe schnell aufgebraucht. Ein Satz E-Bike-Reifen allein kann das Budget sprengen, zumal Reifenschäden mit eingerechnet werden.

  • Verschleiß Premium (150 €/Leasingjahr): Diese Variante passt für Vielfahrer*innen deutlich besser. All-inclusive lohnt sich bei hoher Laufleistung, schweren Lasten oder teuren Komponenten.

Rennradfahrer in sportlichen Klamotten auf Gravelbike im Hintergrund leicht bergige Landschaft in sonnigem Wetter mit hellbraunen Gräsern
 
 

Checkliste: Welches Rundum-Schutz-Paket passt zu mir?

  • Bin ich im Alltag auf das Rad angewiesen (Pendeln, kein Auto)? → Das spricht für All-inclusive beim Diebstahlschutz

  • Wie viele Kilometer fahre ich pro Jahr? → Eine hohe Laufleistung spricht für Premium/All-inclusive beim Verschleiß

  • Fahre ich ein teures E-Bike oder ein Lastenrad? → höherer Schutzbedarf

  • Ist mir bewusst, dass beim Diebstahl kein Ersatzrad im Premium-Tarif enthalten ist?

  • Schließe ich mein Rad konsequent ab (Voraussetzung für den Diebstahlschutz)?

  • Weiß ich, dass nicht genutztes Budget jährlich verfällt?