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Mann mit E-Bike im Schnee

Dienstrad im Winter attraktiv machen: 8 Tipps für Arbeitgeber

9 Januar 2026

Mehr Bewegung, weniger Stress, bewusster unterwegs sein – viele Mitarbeitende starten das Jahr mit frischen Vorsätzen. Arbeitgebende können diesen Schwung nutzen, um ihr Team nicht nur zu unterstützen, sondern auch nachhaltig zu motivieren. In diesem Artikel erklären wir, wie Dienstrad-Leasing-Programme dabei eine zentrale Rolle spielen können.

Das Wichtigste im Überblick

  • Winter-Hürden ernst nehmen: Dunkelheit, Nässe, Kälte und Sicherheitsgefühl sind die häufigsten Gründe für Mitarbeitende, im Winter nicht aufs Rad zu steigen.
  • Sicherheit zuerst: Licht, Sichtbarkeit und passende Reifen können diese Einstiegshürde in vielen Fällen senken.
  • Zubehör-Support wirkt sofort: Kleine Budgets für eine entsprechende Ausrüstung, aber auch für Handschuhe, Regen- und Reflex-Equipment erhöhen die Nutzungsquote spürbar.
  • Wintercheck organisiert anbieten: Bremsen, Licht, Reifendruck und Kettenpflege machen Diensträder „winterfest“.
  • Motivation über Gemeinschaft: „Winterrad-Challenges“ und ähnliche Aktionen schlagen den reinen Appell.
Gazelle Detailaufnahme

Der Winter ist nicht per se „rad-unfreundlich“. Aber er stellt höhere Anforderungen als die warmen Monate. Das zeigt sich nicht nur am Straßenbild, sondern auch an den Ergebnissen von Verkehrsumfragen, die regelmäßig feststellen, dass im Winter weniger Rad gefahren wird. Wenn Mitarbeitende zwischen November und März seltener aufs Dienstrad steigen, liegt das daher meist nicht an fehlendem Willen, sondern an einer Kombination aus ganz konkreten Hürden. 


Für viele beginnt es mit der Dunkelheit: Wer morgens und abends im Dunkeln pendelt und sich im Verkehr unsicher fühlt, greift schnell wieder auf Auto oder ÖPNV zurück. Dazu kommen Kälte, Nässe und Wind – und häufig die falsche Ausrüstung. Ohne warme Handschuhe oder wetterfeste Kleidung wird selbst eine kurze Strecke unangenehm. Und auch rutschige Wege spielen eine große Rolle: Schnee, Matsch, nasses Laub oder Eis reichen aus, um das Sicherheitsgefühl und damit die Radfahrmotivation zu senken.

Dienstrad als Motivator für gesunde Vorsätze im neuen Jahr

Doch auch wenn die kalten Wintermonate dazu einladen, es sich drinnen gemütlich zu machen, ist es gerade jetzt wichtig, Bewegung und frische Luft in den Alltag zu integrieren. Diensträder bieten hierfür die perfekte Lösung. Arbeitgeber können diese Vorteile gezielt kommunizieren, um ihre Mitarbeitenden zu motivieren:


  • Mehr Bewegung: Das Fahrradpendeln ersetzt den oft bewegungsarmen Arbeitsweg mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln. Selbst eine kurze Strecke verbessert die Fitness, stärkt das Immunsystem und hilft, typischen Winterbeschwerden wie Müdigkeit vorzubeugen.
  • Stress abbauen: Radfahren ist eine ideale Möglichkeit, den Kopf freizubekommen. Die Bewegung an der frischen Luft – egal ob auf dem Arbeitsweg oder in der Freizeit – sorgt für mehr Gelassenheit und reduziert nachweislich Stress, der sich nach den Feiertagen oder durch den Arbeitsalltag oft aufbaut.
  • Nachhaltigkeit leben: Mit einem Dienstrad leisten Mitarbeitende direkt zum Jahresbeginn einen positiven Beitrag zum Klimaschutz. Jeder Kilometer mit dem Fahrrad spart CO₂ und reduziert den ökologischen Fußabdruck – ein Vorsatz, der sowohl individuell als auch gesellschaftlich großen Mehrwert bringt. 


Gut zu wissen: Mit dem CO₂-Rechner von Lease a Bike lässt sich direkt die Ersparnis an CO₂-Emissionen berechnen.

Mann auf Kalkhoff Dienstrad vor Bürogebäude

Maßnahmen für Arbeitgeber, die das Winter-Pendeln erleichtern

1. Sicherheit sichtbar machen: Licht, Reflexion, Regeln

Im Winter entscheidet das Sicherheitsgefühl oft darüber, ob jemand aufs Rad steigt oder nicht. Deshalb lohnt es sich, einen klaren „Winter-Standard“ zu kommunizieren: funktionierendes Front- und Rücklicht, Reflektoren oder reflektierende Elemente an Kleidung/Taschen sowie gut sichtbare Accessoires. Wer möchte, kann das als kurze interne Checkliste aufbereiten („Bin ich winter-ready?“) – und im Unternehmen zum Beispiel einen Licht-Test-Tag oder eine kleine „Sichtbarkeits-Aktion“ anbieten.

2. Wintercheck organisieren: Wartung als Service statt Aufwand

Bremsen, Licht, Reifendruck, Kette – im Winter müssen diese Basics einfach stimmen. Ein organisierter Wintercheck (vor Ort mit mobiler Werkstatt oder über Partnerhändler*innen) nimmt Mitarbeitenden den größten Technik-Stress ab. Auch Workshops – etwa zur Pflege von E-Bike Akkus im Winter – sind eine Option. Dadurch steigt die Nutzung, weil Unsicherheit („Was, wenn etwas nicht funktioniert?“) verschwindet. Als Format eignet sich ein fester Termin im Januar, kombiniert mit buchbaren Zeitslots.

3. Zubehör-Support anbieten: kleines Budget, große Wirkung

Viele Mitarbeitende fahren nicht, weil sie die passende Ausrüstung nicht haben – oder weil sie sich nicht sicher sind, was wirklich nötig ist. Ein kleiner Zuschuss, Gutschein oder ein rabattiertes Zubehörpaket kann hier erstaunlich viel bewegen. Typische Winter-Gamechanger sind: warme Handschuhe, Regenhose, Überschuhe, Buff, reflektierende Elemente sowie eine gute, wasserfeste Jacke.

4. Reifen & Grip thematisieren: rutschige Wege entschärfen

Rutschige Straßen sind ein echter Motivationskiller. Arbeitgebende können hier vor allem mit Informationen und Optionen helfen: Welche Reifen sind für nasse Wege sinnvoll? Wann lohnt sich mehr Profil? In Regionen mit regelmäßigem Eis oder Schnee kann auch das Thema Spike-Reifen seriös adressiert werden – ohne Angst zu schüren, sondern als hilfreiche Orientierung.

Gazelle Fahrrad Detailaufnahme
Frau mit Fahrrad Licht ist an

5. Infrastruktur verbessern: ankommen, trocknen, umziehen

Wer nass oder verschwitzt im Büro ankommt, braucht Lösungen – sonst gewinnt am Ende die Bequemlichkeit. Oft reichen schon kleine Maßnahmen: ein definierter Trockenplatz (zum Beispiel Wäscheständer bzw. Trockenraum), sichere Abstellmöglichkeiten, Spinde oder ein Bereich, in dem Kleidung und Helm trocknen können. Wenn Duschen oder Umkleiden vorhanden sind, sollten diese im Winter aktiv kommuniziert werden – viele wissen gar nicht, dass es die Option gibt.

6. Flexible Zeiten ermöglichen: gegen Dunkelheit und Rushhour

Wenn es die Arbeitsabläufe erlauben, kann Flexibilität im Winter ein echter Hebel sein. Schon 30 bis 60 Minuten Spielraum bei der Arbeitszeit helfen vielen Mitarbeiter*innen, bei mehr Tageslicht zu fahren oder die hektischste Verkehrszeit zu vermeiden. Das erhöht das Sicherheitsgefühl – und senkt die mentale Hürde, sich überhaupt aufs Rad zu setzen.

7. Motivation über Gemeinschaft: Challenges statt Appell

„Bitte fahrt mehr Rad“ funktioniert selten. Was funktioniert: ein gemeinsames Ziel mit niedrigschwelligem Einstieg. Formate wie „10 Pendeltage im Januar“, „Winterkilometer als Team“ oder „Jede Fahrt zählt – egal wie kurz“ sorgen für Zugehörigkeit, Routine und Gesprächsstoff. Wichtig ist eine faire Mechanik, die auch kurze Strecken und verschiedene Fitnesslevel einschließt – und Anerkennung statt Leistungsdruck in den Vordergrund stellt.

Eine Kampagne für den Winter

Motivation wächst, wenn sie durch Gemeinschaft und kleine Ziele unterstützt wird. Arbeitgebende können winterliche Aktionen starten, um Mitarbeitende auch in der kalten Jahreszeit auf das Fahrrad zu bringen:

Beispiele für Neujahrs-Challenges mit Diensträdern

Icon Radfahrer

Winterkilometer sammeln

Teams oder Abteilungen können Kilometer-Wettbewerbe veranstalten, bei denen die gefahrenen Strecken dokumentiert werden. Unternehmen können für erreichte Kilometer-Prämien (z. B. Spenden an gemeinnützige Organisationen) oder kleine Belohnungen ausloben.

Icon Schraubenschlüssel

Winter-Workshop für Radpflege

Ein Workshop zur Pflege von Fahrrädern in der kalten Jahreszeit kann Mitarbeitende motivieren, ihre Räder gut auf den Winter vorzubereiten. Das Unternehmen kann hierfür Experten einladen, die Tipps zu winterfester Ausrüstung, Pflege und sicheren Fahrtechniken im Winter geben.

Icon Smiley

Gruppenaktivitäten

Organisierte Radtouren oder winterliche „Pendlerstammtische“ fördern den Austausch unter Kolleg*innen und stärken den Teamgeist.

Icon Herzschlag

Rad-Wellness-Tag

Ein zusätzlicher Anreiz kann ein „Rad-Wellness-Tag“ sein, bei dem sich Mitarbeitende mit ihrem Dienstrad nach der Arbeit an einem besonderen Ziel treffen – etwa einem Spa, einem Fitnessstudio oder einem Wellnessbereich, der vorher ein besonderes Angebot mit dem Arbeitgebenden vereinbart hat. So wird das Radfahren mit Entspannung und Fitness verbunden.

8. Kommunikation, die realistisch ist – und konkret hilft

Die Einführung von Diensträdern zu Jahresbeginn sendet ein starkes Signal: Das Unternehmen setzt auf eine nachhaltige, zukunftsorientierte Arbeitskultur. Unternehmen können darüber hinaus Neujahrsaktionen starten, bei denen neue Mitarbeitende ihr Dienstrad abholen und in Betrieb nehmen – als klarer Auftakt für einen aktiven Start ins neue Jahr.


Besonders wirksam ist es in diesem Zusammenhang, Erfolgsgeschichten zu teilen: Erfahrungsberichte von Mitarbeitenden, die ihr Fahrrad im Winter aktiv nutzen, motivieren andere und schaffen Identifikation. Wenn sichtbar wird, wie Kolleg*innen auch im Winter radfahren, wird das Dienstrad vom Benefit zum gelebten Teil der Unternehmenskultur.

Mann steht mit Rad vor Hafenkulisse

Fazit

Diensträder als ganzjährige Win-win-Lösung

Diensträder sind weit mehr als ein Sommertrend – sie bieten Unternehmen die Chance, ihre Teams auch im Winter nachhaltig zu unterstützen. Indem Arbeitgebende gezielte Anreize setzen, praktische Hilfestellungen bieten und inspirierende Kampagnen starten, können sie nicht nur die Motivation ihrer Mitarbeitenden fördern, sondern gleichzeitig ihre eigenen Gesundheits- und Nachhaltigkeitsziele erreichen.


Der Schlüssel liegt darin, Diensträder als ganzjährige Win-win-Lösung zu betrachten – für fitte, engagierte Mitarbeitende und eine nachhaltigere Unternehmenskultur. Kurzum: Machen Sie die Winterzeit zur Chance, Ihr Team fit, aktiv und nachhaltig ins neue Jahr zu bringen!