Wie funktioniert die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit?“

Mit dem Rad zur Arbeit ist die große deutschlandweite Mitmachaktion von ADFC und der AOK. Während des Aktionszeitraums von Mai bis August gilt es, an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Den Teilnehmern winken attraktive Sachpreise.

Immer mehr Berufstätige finden Gefallen daran, mit dem Rad zur Arbeit zu pendeln. AOK und ADFC fördern dieses Engagement seit vielen Jahren mit ihrer deutschlandweiten Mitmachaktion, die unter dem Titel "Mit dem Rad zur Arbeit" steht. In diesem Jahr fand die Aktion vom 1. Mai bis zum 31. August statt mit über 200.000 Teilnehmern bundesweit.

Ein Rad leasen für den Weg zur Arbeit?

Wer noch kein Rad hat, kann sich bei lease-a-bike eines leasen. Das geht ganz einfach, wenn man sich mit seinem Arbeitgeber darüber einig ist. Die Leasingrate wird dann vom Brutto-Gehalt abgezogen.

Das Bundesumweltministerium hat ermittelt, dass rund zwei Drittel der Arbeitnehmer bereit wären, künftig mit dem Rad zur Arbeit zu kommen. Immer mehr Menschen fragen sich daher, auf welche Weise sie am besten an ein Bike ihrer Wahl kommen. Viele entscheiden sich für lease-a-bike, um ihr Wunschrad fahren zu können, ohne aber hohe einmalige Investitionen tätigen zu müssen. Vielfach verwirklichen sie sich den Wunsch nach einem E-Bike und sind mit diesem im städtischen Verkehr oft sogar schneller, als ihre Kollegen mit dem PKW.

Denn Staus kennen sie nicht, keine langen Autoschlangen an roten Ampeln. Viele Städte haben mittlerweile ein gut ausgebautes Radwegenetz.

Auch werden immer mehr Radschnellwege gebaut. Der bundesweit erste davon entstand in Göttingen. Zudem wächst die Zahl der Ladestationen für E-Bikes. Viele Unternehmen machen es ihren Mitarbeitern bereits heute durch eigene Ladestationen leicht, mit dem Rad zur Arbeit zu pendeln.

Mit dem Rad zur Arbeit fahren und die Gesundheit verbessern

Der gesundheitliche Nutzen ist für viele, die mit dem Rad zur Arbeit fahren und an der AOK-Aktion teilnehmen, ein starkes Argument. Auch die AOK hat genau aus diesem Grund die Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" ins Leben gerufen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, sich 30 Minuten zu bewegen. Und genau diese Zeit benötigen die meisten Pendler, wenn sie mit dem Rad zu Arbeit und wieder zurückfahren. Die Zeit für das Fitnessstudio und die Kosten dafür hat man damit gespart.

Das Risiko von Krebs- und Herzkreislauferkrankung sinkt bei Bikern, die mit dem Rad zur Arbeit fahren

Laut einer aktuellen Studie halbieren Fahrradpendler ihr Risiko, an Krebs zu erkranken: Bei der Untersuchung der Universität Glasgow hatten Wissenschaftler fünf Jahre lang insgesamt 250.000 Pendler in Großbritannien im Blick. Das Ergebnis: Das Risiko, an Krebs zu erkranken, sinkt für diejenigen, die mit dem Rad zur Arbeit fahren, um 45 Prozent. Außerdem ergab die Studie, dass die Wahrscheinlichkeit für Herzkrankheiten bei Radlern um 46 Prozent geringer ist. Die Radfahrer fuhren dabei im Schnitt rund 48 Kilometer in der Woche mit ihrem Rad zur Arbeit. Die Wissenschaftler konstatierten, dass das Erkrankungsrisiko sinkt, je mehr Kilometer mit dem Rad zur Arbeit gefahren werden. Wahrscheinlich sei, dass das viele Radfahren zu weniger Entzündungen im Körper führe.

Was man beachten muss, wenn man mit dem Rad zur Arbeit fährt

Auch bei der Auswahl der Strecke ist Cleverness gefragt: Denn es geht ja nicht nur darum, möglichst schnell mit dem Rad zur Arbeit zu kommen, sondern auch möglichst entspannt und mit Blick auf eine schöne Umgebung. Und vielleicht finden sich ja Kollegen mit dem gleichen Weg und man strampelt gemeinsam mit dem Rad zur Arbeit. Da vergeht die Zeit dann gleich viel schneller.

Sie interessieren sich für die Leasingkosten? Hier geht es zum Rechner.